Warum immer die Psyche herhalten muss!
Überall hört man den Satz "Aber das ist doch psychsich!" Ja, die Psyche soll und muss für vieles herhalten. Stress, Ärger, Trauer, Sorgen, Depressionen, Versagensangst führen zu Schmerzen, Beschwerden und, und, und. Ist das wirklich so?
Die Psyche hat andere Sorgen
Schon zig Bücher wurden darüber verfasst und sicher haben viele voneinander abgeschrieben und sich mit den Federn anderer geschmückt. Papier ist geduldig und ebenso die graue Theorie. Fakt ist eher der, dass Anmaßung der Psyche soviel Freiraum bietet und sie der Urinitiator für Leiden sein soll. Wenn Sie sich den Fuß stoßen, ist dann auch die Psyche schuld? Wenn Sie morgens verschlafen haben Sie dann ein psychisches Problem? Nein, mit Sicherheit nicht. Hieran sind Sie selbst schuld und der Rest sind Ausreden.
Wer für die eigentlichen Ursachen keine Lösung hat, macht die Psyche dafür verantwortlich. Kleinere Erfolge werden dann fälschlicherweise überinterpretiert. Eher ein trauriges Unterfangen, als ein Wissensvorsprung.
Probleme sind Dinge, die jeder individuell empfindet und die einem niemand nehmen kann. Jeder Mensch muss früher oder später lernen mit Problemen umzugehen. Man macht die ganze Zeit an einem Problem herum und denkt die oder jenes. Da ist die zerrüttete Ehe oder die schwere Krankheit eines geliebten Menschen oder der Tod eines Haustieres. Jeder erlebt seinen eigenen Schmerz. Diese Phase befindet sich in erster Linie im Denkprozeß.
Häufig leitet man diesen Schmerz und Kummer aber in den Körper. So ändert sich die Körperhaltung, der Volksmund spricht hier davon, dass man sich gehen läßt.